Informationen

Weiterführende Informationen finden Sie auf folgenden Unterseiten:
Ausrüstung
Downloads
Erklärungen
Häufig gestellte Fragen
Kosten
Mitgliedschaft
Zeiten

Mehr als nur ein Abenteuer

Die Royal Rangers sind christliche Pfadfinder, die in Deutschland schon mit über 412 Stämmen (Gruppen) vertreten sind. Gegründet wurden die Royal Rangers 1962 in den USA. Einige Jahre später (1981) kamen sie nach Deutschland, wo sie in den freien Gemeinden großen Anklang fanden.
Inzwischen sind es in Deutschland mehrere Tausend Mitglieder. Bei den Royal Rangers gibt es vier Alterstufen, die wie nebenstehend aufgebaut sind…

Was es bedeutet ein Royal Ranger zu sein…

Royal Rangers sind christliche Pfadfinder. Als Kinder und Freunde des „Königs aller Könige” Jesus Christus haben wir die besten Voraussetzungen für ein ereignisreiches, natürliches, gesundes und spannendes Pfadfinderleben. Dem passiven Konsumstress der diversen Mattscheibenunterhaltungen Fernsehen, Video und Computerspiele wollen wir uns bewusst entziehen. Aktive Rangers zieht es hinaus in die frische Luft. Auch der Regen kann uns nicht davon abhalten, mit unseren Teams einige Tage loszuziehen und Neues zu entdecken.

„ Alles was ihr für euch von den Menschen erwartet, das tut ihnen auch.“

Matthäus 7,12

Gute Ausbildung ist wichtig oder – von nix kommt nix!

In den wöchentlichen Treffen im Stamm oder in den einzelnen Teams werden die Rangers gründlich darauf vorbereitet. Besonders wichtig sind dabei z. B. die Ausbildungsgebiete Feuer, Knoten und Bünde, Orientierung, Erste Hilfe, Bibelarbeit und Werkzeugsicherheit. Entsprechend den Ranger-Regeln und der Goldenen Regel wird ein diszipliniertes, der Natur und Umwelt angepasstes Verhalten schon im Kleinsten eingeübt und auch bei größeren Maßnahmen stets als Leitlinie beachtet. In diesem Rahmen machen die Rangers immer neue spannende und abenteuerliche Erfahrungen.

Camp-Atmo – weniger ist mehr!

Die gelernten Knoten und Bünde können spätestens beim Aufbau der jährlich stattfindenden Camps angewendet werden. Jedes Team baut sich seinen eigenen Teambereich auf. Aus Holzstangen und Schnüren und einem guten Teamgeist gehen die Rangers ans Werk. Ein überdachter Essplatz entsteht, eine Feuerstelle und ein Arbeitsbereich zum Sägen und Spalten des Feuerholzes. Jedes Team kocht sich sein Essen selbst über dem offenen Feuer und meistens schmeckt es sehr gut. Es werden aber auch „Großbauwerke“ auf dem Camp erstellt. Die Palette reicht vom Lagertor, dem großen Aussichtsturm, bis hin zu Hollywoodschaukel und Holzbackofen. Und dann der Bau der Zeltburgen: aus traditionellem Baumwollstoff gefertigte Kohtenblätter werden zu immer wieder neuen Kombinationen zusammengeknüpft. So entstehen Jurtenburgen, die auch mal 2- und 3-stöckig gebaut werden. Wenn dann das Camp aufgebaut ist, geht es richtig los: Geländespiele, Lagerolympiade, Workshops und Wanderungen oder einfach die richtige Ranger – Programm – Mischung hält die Kids sinnvoll bei Laune.
Oft haben die Camps ein bestimmtes Campthema, z.B. Indianer-, Ägypten- oder auch Mittelaltercamp, an dem sich die Aktionen orientieren. Die einzelnen Stämme versammeln sich dann in ihren selbstgefertigten Kostümen. Auch die Geländespiele und Workshops passen zum Thema.

Einfach losziehen – wer zu Hause sitzt, erlebt nichts!

Höhepunkte im Teamleben sind die „Hajks”. Wanderungen für die Rangers ab 12 Jahren, die sich über zwei oder mehr Tage erstrecken und bei den älteren Rangers schon auch mal ins Ausland führen können.

Sitzt man dann abends beim wohlverdienten Rangergrill am gemütlich prasselnden Lagerfeuer und hört vom Teamleiter noch eine spannende Geschichte, bevor man sich in der urigen Kohte in den Schlafsack einkuschelt, dann sind die Rangers glücklich und zufrieden – und wer sonst wäre es nicht?
Durch das einfache und schlichte Leben werden alte Werte wieder neu entdeckt – ein Gespräch mit Freunden, die Schönheit von Gottes Schöpfung, ein Gebet, Gott erleben. Und dann wieder prickelnde Aktion: durch dick und dünn das Ziel erreichen, die Felswand im Dülfersitz hinunter, das selbstgebaute Kanu über Stromschnellen balancieren, vom erklommenen Berggipfel den Sonnenaufgang beobachten – die eigenen Grenzen kennenlernen und sie erweitern. Im Verbund mit Freunden und einem starken Teamleiter als Vorbild, Freund und Helfer.

Ein echtes Geheimnis: Wachsen durch Dienen!

Aber auch zu Hause und in unseren Dörfern und Städten gibt es etwas zu erleben und gilt es, das bei den Royal Rangers Gelernte anzuwenden. Schon sprichwörtlich ist die „gute Tat” des Pfadfinders gemäß der Goldenen Regel. Unser Versprechen fordert uns dazu heraus, Gott, unserer Gemeinde und unseren Mitmenschen und unserer Familie zu dienen. Das kann in Form von kleinen Diensten geschehen, im Team beim Singen im Krankenhaus, beim Sammeln für ein Waisenkind in Afrika oder im Stamm bei einem Waldeinsatz zur Freude des Försters.

Für die Royal Rangers gilt das Motto der Pfadfinder: Allzeit bereit!

Der Aufbau der Royal Rangers

Unsere Pfadfinderschaft ist klar und funktionsfähig aufgebaut. Jeder wird einer Kleingruppe von 6 – 8 Leuten, dem Team, zugeordnet. Die Teams geben sich Namen, z.B. Füchse, Adler oder Grizzlies. Jedes Team hat eine/n ausgebildete/n Teamleiter/in. Die Aufgaben werden unter den Teammitgliedern aufgeteilt. Mehrere Teams bilden einen Stamm. Schon ab 14 Jahren kann ein Ranger auf dem JLTC (Junior-Leiter-Trainings-Camp) zum Juniorleiter ausgebildet werden. Jung und alt sind bei den Royal Rangers gemeinsam auf dem Wachstumspfad; Persönlichkeiten werden geformt. Ein Angebot genau für Dich!

Noch mehr erfährst du auf der Bundesseite http://www.royal-rangers.de/